Udo Jürgens

Adler Sterben Songtext / Lyric


Udo Jürgens - Adler Sterben Songtext


Als ich ein Junge war,

schien alles noch so klar.

Gut und schlecht, ja und nein, falsch und echt.

Und die Wahrheit war rein

und das Recht war gerecht.

Die Welt ein Zauberbaum,

die Zukunft war ein Traum.

Und das Lächeln des Clowns keine List,

erst viel später sah' ich

die Welt, wie sie ist.



Adler sterben

und die Ratten gedeih'n.

Tausend Scherben

und wo Freiheit war

Stein, nur Stein.






Wir fliegen durch das All,

sind schneller als der Schall.

Züchten Gene nach eigenem Plan,

bau'n aus Kernreaktoren

unser'n eigenen Vulkan.

Wir haben Sturm gesäht,

unsere Segel aufgebläht

und die Wunder des Lebens zerdacht.

Aber was haben wir

aus der Erde gemacht?



Adler sterben

und die Ratten gedeih'n.

Tausend Scherben,

statt Wahrhaftigkeit

Schein, nur Schein.



Wäre dies mein letztes Lied,

sollt' es meinen Traum beschwörn,

daß es es einmal doch noch geschieht:

Daß Blinde seh'n

und Taube hör'n -



Adler sterben

und die Ratten gedeih'n.

Tausend Scherben,

statt Wahrhaftigkeit

Schein, nur Schein.



Adler sterben...

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